Abgabe

Unsere Kitten sind frühestens mit 14 Wochen abgabebereit. Wir geben unsere Kitten nur in verantwortungsbewusste und liebevolle Hände ab, also an Menschen, die ihre Gesellschaft genauso schätzen wie wir, denn wir wünschen ihnen ein behütetes und langes Katzenleben.

Unsere Kitten werden 14 Wochen lang liebevoll und mit viel Kontakt zu Menschen aufgezogen und wir versuchen die Minis so gut wie möglich auf ihr späteres Leben vorzubereiten. Wenn der Zeitpunkt des Auszugs gekommen ist, sind sie stubenrein, bestens sozialisiert, an alle Alltagsgeräusche gewöhnt, haben ein Schmusezertifikat und kennen das kleine 1×1 der verbotenen Dinge.

Beim Auszug sind sie bereits:

  • mehrfach entwurmt
  • gechipt
  • vollständig gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft (auf Wunsch kann natürlich auch gegen Tollwut geimpft werden, wir empfehlen es jedoch bei reinen Wohnungskatzen nicht, Zuchtkatzen werden immer gegen Tollwut geimpft)

 Wenn ein Baby aus unserer Zucht bei Ihnen einzieht, kommt es natürlich mit einem kleinen Köfferchen, welches folgendes beinhaltet:

  • Stammbaum
  • die aktuellsten HCM und PKD Schallergebnisse der Eltern (unsere Zuchttiere werden regelmäßig in der Tierklinik Duisburg Kaiserberg von Dr. Kresken, einem sehr erfahrenen und auf Zucht spezialisierten Kardiologen auf die Erbkrankheiten HCM und PKD untersucht, da uns die Gesundheit unserer Zuchttiere und unseren Kitten sehr am Herzen liegt, weiteres zu diesen und weiteren Krankheiten finden Sie in unter Info‘s).
  • Ergebnisse der Gentests der Elterntiere
  • Ergebnisse der PL-Untersuchungen der Elterntiere (soweit vorhanden)
  • Impfpass
  • Ein Starterpaket für die ersten Tage im neuen Zuhause darf natürlich nicht fehlen. Dieses beinhaltet das gewohnte Futter für die ersten Tage, Spielzeug, kleinere und größere Überraschungen und eine sehr umfangreiche Mappe mit Infomaterial für die neuen Dosis enthalten.

Wir würden uns freuen, dass wenn Sie sich für ein Kitten entschieden haben, sie dieses vor dem Umzug ab und zu besuchen kommen. So können sie sich gegenseitig kennenlernen und sie sind nicht mehr ganz fremd für die kleine Fellnase.

Natürlich können Sie auch, nach vorheriger Terminabsprache, einen unverbindlichen Kennenlern- und Kuscheltermin vereinbaren und sich so ein Bild von uns und unseren Tieren machen. Wir würden uns freuen.

 Selbstverständlich stehen wir allen Käufern auch nach dem Auszug mit Rat und Tat zur Seite und das ist nicht nur so daher gesagt, also scheuen Sie sich nicht uns ggfs. um Hilfe und Unterstützung zu bitten.

 Auch bieten wir den neuen Dosis an, die Urlaubsvertretung zu übernehmen. Sprechen Sie uns einfach darauf an, allerdings nicht allzu kurzfristig, da auch wir uns vielleicht mal eine kleine Auszeit gönnen.

Sollten noch weitere Fragen offen sein, setzen Sie sich mit uns in Verbindung und wir versuchen alle Ihre Fragen zu beantworten.

 Aus der Erfahrung heraus, geben wir keine Kitten in Einzelhaltung ab.

Noch etwas in eigener Sache:

Da wir mit Herz und Verstand züchten, legen wir viel Liebe, Zeit und natürlich auch Geld in unsere Zucht und können unsere Kitten aus diesem Grund nicht verschenken. Lesen Sie hierzu bitte weiter „Der Preis einer Maine Coon“.

 

Der Preis einer Maine Coon

Warum sind die Preise zum Teil so unterschiedlich und auf was Sie achten sollten

Da wir immer wieder reine Preisanfragen erhalten, und die Reaktion auf unsere Antwort zum Teil von Empörung bis hin zu völliger Schockiertheit reicht, haben wir uns entschieden doch ein paar Worte zum Preis zu sagen.

Die Hauptsächliche Empörung gibt es eigentlich immer darüber, dass die Interessenten die Preisunterschiede nicht nachvollziehen können. Sie haben sich oftmals zuvor in den weiten Welten der Internetportale belesen und gravierende Preisunterschiede festgestellt. Der vermeintlich einzige sofort ersichtliche Unterschied: Die einen Kitten haben einen Stammbaum die anderen nicht.

Nun sagen etwa 90 % der Kitteninteressenten, die sich hierduch verunsichert fühlen, einen Stammbaum brauchen sie ja nicht, sie möchten doch nicht züchten. Dieser Gedanke ist jedoch bei näherer Betrachtung nur in sehr geringem Maße richtig.

Der Preisunterschied ist definitiv nicht dem Stammbaum geschuldet, dieser kostet je nach Verein zwischen 12 und 15 €, erklärt also nicht den Preisunterschied von zum Teil 300-400 €.

Ein seriöser Züchter weiß was er tut. Er hat Ahnung von Farbenlehre und Genetik. Wenn Sie einen seriösen Züchter fragen, welche Farben in einer bestimmten Verpaarung fallen können, muss er Ihnen dies aus dem kleinen Züchter 1×1 runterbeten können. Kann er dies nicht, muss man davon ausgehen, dass er nicht weiß, was er tut, denn die Farbenlehre ist wirklich das Einfachste von allem. Scheuen Sie sich auch nicht, einen Züchter danach zu fragen, ob er sich in Sachen Zucht weiterbildet. Es werden einige Seminare für Züchter angeboten, diese Angebote sollte man als Züchter auch wahrnehmen. Ich habe beispielsweise in 2012 ein Wochenendseminar bei Nicole Rudorf besucht, in 2014 habe ich ein G1-Kurs von Pawpeds gemacht und bestanden, dieser dauerte 7 Wochen. In 2015 habe ich Anfang des Jahres das Genetiksemiar von Remonde Harland besucht, auch dieses ging über zwei volle Tage. Zum Ende des Jahres 2015 habe ich den G2-Kurs von Pawpeds absolviert, dieser ging über 10 Wochen. Auch vor diesen Seminaren habe ich viele kleine Online-Seminare besucht, auch tierärztliche Vorträge haben ich mir angehört, extrem viel gelesen und mich weitergebildet. Dies gehört zum Züchten einfach dazu, denn wir haben keine Stofftiere, sondern Lebewesen!

Des Weiteren habe ich vor 2 Jahren mit der Ausbildung zum Internationalen Katzenrichter bekommen und im Februar 2016 mein 1. Examen für die Kategorie Halblanghaar bestanden.

Der aber wohl größte tatsächliche Unterschied liegt in der Gesundheitsvorsorge begründet. Ein seriöser Züchter, dem die Gesundheit seiner Tiere und der Rasse am Herzen liegt, lässt seine Zuchttiere von einem Kardiologen regelmäßig auf HCM und PKD schallen, lässt per Gentests auf die bekannten Erbkrankheiten testen, er lässt seine Tiere außerdem auf PL testen. Gerade bei HCM wird hier viel gemogelt. Den Interessenten wird über den Gentest verkauft, dass die Linie frei von HCM ist, was aber keinesfalls richtig ist, dem Gentest ist nur extrem wenig Bedeutung zuzurechnen. Oder es wird gerne mit sogenannten “Alibi-Schalls” gearbeitet, d.h. man schallt ein Zuchttier einmalig in seinem Leben um sagen zu können “ich schalle meine Tiere”, tut dies aber nicht der Gesundheit wegen, denn dann würde man diesen Schall spätestens alle 2 Jahre wiederholen. Wir schallen beispielsweise auch zuchtrelevante Kastraten weiter, um höchst mögliche Sicherheit in den Linien zu haben.

Das wichtigste hier: Lassen Sie sich die Ergebnisse der Gesundheitstests zeigen, leider gibt es auch unehrliche Züchter, die Dinge auf der Homepage schreiben oder behaupten, die eigentlich nicht wahr sind, weil der normale Liebhaber nicht danach fragt, er glaubt es halt.

Über den Stammbaum kann ein seriöser Züchter Gesundheitsrisiken weiter minimieren, denn durch die Ahnenforschung lassen sich viele Rückschlüsse auf Gesundheit, Typ und auch Charakter ziehen. Natürlich können wir nie Garantien geben, aber nur durch gute Vorsorge und Stammbaumforschung können wir die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen gesunde Kitten zur Welt zu bringen, an denen Sie lange Freude haben.

Ein weiterer großer Unterschied liegt in der Ernährung seiner Tiere, wenn man seine Kitten so günstig anbietet, kann man sie nicht hochwertig über Wochen ernähren, das ist schlicht unmöglich. Unsere Kitten werden mit Fleisch, hochwertigem Nassfutter und Trockenfutter, so dass sie möglichst viel kennen und gewohnt sind.

Auch bei der kompletten Aufzucht gibt es gravierende Unterschiede. Schauen Sie sich genau an, wie die Kitten aufgezogen werden. Oft werden sie in ihrer gesamten Aufzuchtzeit in einem Zimmer gehalten, weil sie so möglichst wenig Arbeit und Dreck machen. Dies hat aber nichts mit guter Sozialisierung zu tun. Wir verbringen die ersten Tage 24 Stunden mit Mama und den Babys um zu unterstüzten, wenn es sein muss, und alles im Auge zu haben, falls Komplikationen auftreten, aber auch, weil es einfach schön ist. Auch bei uns wachsen die Kleinen, bis sie sicher futtern, klettern und das Klöchen benutzen in einem abgetrennten Bereich auf. Wir halten uns jedoch mehr oder weniger in jeder freien Minute bei ihnen auf, nehmen sie abends oft mit auf die Couch oder ins Bett, so dass sie sich schon sehr früh an uns gewöhnen. Sobald die Kletterversuche sicher sind und wir wissen, dass ihnen nichts passiert, wenn sie die Treppen hoch und runter hüpfen und vor allen Dingen auch der Umgang mit den Kratzbäumen klappt, laufen unsere Babys im ganzen Haus in der Gruppe. Natürlich kostet diese Art der Aufzucht viel Zeit und Arbeit, die einem niemand bezahlt, aber genau deswegen ist und bleibt es ein “Hobby”, das man gerne macht.

Der letzte Punkt ist in diesem Zusammenhang die Abgabe der Kitten. Bei uns ziehen die Kitten mit 15-16 Wochen aus, nicht wie bei vielen anderen mit Punkt 12 Wochen oder noch früher (was ein absolutes NoGo ist – Kitten sollten niemals vor der 12. Woche von ihrer Mutter getrennt werden!). Unsere Babys sind bei Abgabe gechipt, komplett gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft und auf Wunsch auch gegen Tollwut. Beim Auzug erhalten sie ein sehr großzügiges Kittenpaket, welches die ersten Tage im neuen Zuhause erleichtern wird.

Auch nach der Abgabe stehen wir unseren Kittenkäufern jederzeit zur Verfügung.

Wenn Sie sich nun erkundigen, was die einzelnen oben aufgeführten Positionen kosten, wird Ihnen schnell auffallen, dass einem wirklich seriösen Züchter nicht viel von einem Wurf übrig bleibt. Sicherlich bleibt auch mal etwas hängen, wenn es gut gelaufen ist, aber Sie dürfen sicher sein, dass es auch genügend Würfe gibt, bei denen man draufzahlt. Hat man alleine einen Kaiserschnitt, ist der gesamte Verkaufserlös für ein Baby schnell weg. Und es fallen ja auch nicht nur dann Kosten für die Zucht an, wenn man gerade Babys hat. Jeder Interessent, der sich dafür interessiert, darf sich gerne ein Bild machen, wenn er uns besucht, wir züchten nun schon ein paar Jahre, aber ein Plus konnten wir am Ende des Jahres noch nie verzeichnen, ganz im Gegenteil.

Unser Preis
Da die Preise in den letzten Jahren immer weiter gestiegen sind, gerade was die Tierarztkosten angeht, mussten wir unseren Preis nun auch anpassen. Aktuell nehmen wir für ein Liebhaberkitten 700,00 €.
Bei einem Geschwisterpaar gewähren wir einen kleinen Rabatt, als Dankeschön dafür, dass Sie zwei von unseren Minis ein neues Zuhause geben!